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Willkommen in der Sektion Behindertensport der TU Schwaz!

Wir möchten Sie recht herzlich auf unserer Seite begrüßen.

Sie finden bei uns unter anderem Informationen zu den in unserem Verein ausgeübten Sportarten, Veranstaltungen, Wettbewerbe und natürlich auch die Ergebnisse unserer Vereinsmitglieder bei den verschiedenen Wettkämpfen.

Sollten Sie Fragen zu unserem Verein haben, können Sie gerne mit uns über unser Kontaktformular in Verbindung treten.

Sie möchten den Behindertensportverein der TU Schwaz gerne finanziell unterstützen? Setzen Sie sich bitte mit uns über unser Kontaktformular in Verbindung oder treten Sie mit uns telefonisch in Kontakt. Als Gegenleistung wird natürlich unter anderem auch Ihr Logo / Banner im Kopf unserer Seite erscheinen.

                       Unsere Vereinsgeschichte 1992-2009 sehen Sie unter Links:

                                 TUS - Behindertensport ,,Vereinsgeschichte''

 

 

Nachwuchs im Hause Anthofer
Ehrungen

004Nachwuchs im Haus Anthofer

 

„Die wirklich großen Dinge im Leben sind manchmal ganz klein“

 

Der Obmann der Sektion Behindertensport im TUS Toni Brandl hat am 31. August gemeinsam mit seinen Vorstandsmitgliedern Friedl Hacker und Josef Kirchmaier der Familie Anthofer einen Besuch abgestattet, um ihnen zur Geburt ihres Sohnes Simon zu gratulieren und ein kleines Präsent (eine Minilederhose mit passenden Trachtensocken) zu überreichen.

Oliver Anthofer, sportliches Aushängeschild des TUS-Behindertensports, und seiner Frau Claudia ist das Glück über ihren kleinen Simon förmlich anzusehen.

Lieber Oliver liebe Claudia - wir freuen uns mit euch über euren süßen Nachwuchs und wünschen eurer kleinen Familie alles Glück dieser Welt!

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Einhändig mit dem Bike unterwegs 26.06.2010
Radsport

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Von Going bis Novigrad - 365 km - 3400 Höhenmeter - an einem Tag

 

 

Franz Aggstein aus Going fährt schon seit Jahren mit seinen Radfreunden, mit denen er schon vor Jahrzehnten als Betreuter im Begleitfahrzeug mitgefahren ist, trotz Oberarmamputation mit dem Fahrrad größere Strecken. Größere Tagesstrecken bedeuteten damals 80 – 150 km.

Mit der Zeit wuchsen die Herausforderungen nach weiteren Fahrten, ausgehend immer von Going am Wilden Kaiser z.B. bis Valeggio – Köln in drei Tagen, nach Rom – Monaco – Paris – Hamburg.-, ins Burgenland und nach Dubrovnic in Kroatien jeweils in fünf Tagen.

Trotz des Handicaps konnte Aggstein stets gut mithalten, obwohl die Truppe immer stärker wurde.

Eines Tages gebar Andi Wiedauer, einer aus dieser Radfahrgruppe, die etwas verrückte Idee, von Going bis nach Novigrad an einem Tag zu radeln. Wiedauer hatte vorher schon zweimal bewiesen, dass dies zu schaffen war.

Fünf Mann hoch und eine Frau traten am 26. Juni die Fahrt von Going nach Novigrad über 365 km und 3400 Höhenmeter an, wobei vereinbart wurde, dass, wer es nicht schafft, eine abgesteckte Strecke in einer bestimmten Zeit zu fahren, in das Begleitfahrzeug (dem „Besenwagen“) umsteigen muss.

Die Blamage, den „Besenwagen“ in Anspruch nehmen zu müssen, wollte sich natürlich jeder ersparen.

Die Route Pass Thurn, Felbertauern, Lienz (erste Labestation), Gailberg, Plöckenpass (Mittagessen), Gemona, Udine, Triest (letzte Labestation), Novigrad mit Zielort Restaurant Nino wurde um 4 Uhr früh von Franz Aggstein (armamputiert) mit seinen Freunden Niedermühlbichler Bascht, Aloisia Lang, Rettenwander Alois, Uhrmacher Foidl Fritz und Mislinger Hansi gemeinsam mit den Betreuern Reinhard Bauer und Fröhlich Fritz in Angriff genommen..

Mit dem Wissen, dass die Zeit knapp ist und entsprechendes Tempo vorgelegt werden muss, aber man dennoch mit den Kräften haushalten muss, ging die Fahrt gewissermaßen ins „Ungewisse“.

Obwohl vereinbart wurde, dass jeder nach seinen Kräften fährt ohne Rücksicht auf die anderen, fuhr die Gruppe sehr lange geschlossen. Es bildeten sich letztlich nur zwei Gruppen, die bis zuletzt eisern zusammenhielten, um das vereinbarte Tagesziel zu erreichen.

Franz Aggstein kam kurz vor Triest aufgrund eines Fahrfehlers zu Sturz, fuhr aber trotzdem - nach halbstündiger Wundversorgung - mit Abschürfungen und Prellungen die letzten 60 km mit noch ca. 1000 Höhenmetern mit wenig Luft in der Brust und schlechter Sicht aufgrund eines Gewitters und Dunkelheit zum Zielort.

Hätte er seine Freunde nicht bei sich gehabt, wäre er wohl doch noch in den Besenwagen eingestiegen. Aber dank der Unterstützung durch die Radlerfreunde und den Betreuer Reinhard Bauer, der mit seinem Fahrzeug zuletzt hinter der Gruppe fuhr und die zum Teil ziemlich schlechte Straße ausleuchtete, erreichte die zweite Gruppe gemeinsam mit Franz Aggstein um 10 Uhr abends das Ziel in Novigrad, wo die erste Gruppe bereits 1 ½ Stunden wartete.

Das Vorhaben klappte also mit einem tollen Rennrad, das von Markus, von der Firma „Steinbachbike“ für Aggsteins Bedürfnisse „zugeschnitten“ und gebaut wurde, und die nächsten Ideen sind schon beim „Wachsen“.

Dass Aggstein sich ein ganzes Jahr auf dieses Vorhaben intensiv mit Radfahren, Schitourengehen und in der Kraftkammer vorbereitet hatte, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

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Sitzball-Ausschuss-Grillen 03.07.2010
Grillen-Feiern

002Sitzball-Grillfest beim „Amprettlhof“

Bei traumhaftem „Grillwetter“ trafen sich die Sitzballer der TU-Schwaz mit dem Ausschuss der Sektion Behindertensport bei Hanspeter Fellers „Amprettlhof“ am 3. Juli zu einem gemütlichen Beisammensein in Kelchsau.

Eingeladen waren nicht nur die Sitzballer und die Ausschussmitglieder, sondern auch Paralympic- und WM-Teilnehmer der Sektion. Trotz Fußball-WM kamen alle - einschließlich der erfolgreichen Wintersportler Helga Erhart und Andi Schmid sowie der beiden Spitzenradfahrer Anita Ruetz und Christian Wilberger.

Neben Kaffee und Kuchen am Nachmittag gab’s natürlich auch Bier vom Fass und am Abend ließen sich alle Anwesenden von Manfreds Grillereien und mit Salat verwöhnen.

Dass da natürlich auch so manche Episode von den verschiedenen „Events“ der letzten Jahre (ja sogar Jahrzehnte) wieder einmal in Erinnerung gerufen und ausgiebig bequatscht wurde, versteht sich von selbst.

Es gab aber auch hitzige Diskussionen um die Frage, warum es beim Nachwuchs im Behindertensport - egal ob Schifahren, Schwimmen, Leichtathletik oder auch Sitzball - hapert. Durch die Fortschritte in der Medizin ist es erfreulicherweise so, dass die Zahl speziell der Amputierten sicherlich beständig zurückgeht, aber es gibt sie nach wie vor. Allgemein ist man der Meinung, dass sich der Behindertensport in den letzten Jahren in die falsche Richtung entwickelt hat und die Förderung und der Ausbau des Breitensports dadurch völlig vernachlässigt wurde.

Es wurde jedenfalls ein lustiger, bewegter Abend, der sich - wie bei den Sitzballern üblich - ziemlich weit in die Nacht hineingezogen hat.

Herzlichen Dank an die beiden Gastgeber Hanspeter Feller und Andrea Breuer!

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