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Zu seinem 50-Jahr-Jubiläum lud der Sitzballverein St. Gallen
auch die Mannschaft der TU Schwaz zu einem Turnier in der Schweiz am Sonntag,
20. Juni, ein, zu dem die Tiroler trotz des arg ersatzgeschwächten Antretens
den dritten Platz erreichen konnten.
Beim
Training am Mittwoch vor dem Turnier war die Mannschaft mehr oder weniger noch
vollzählig, obwohl Pletzenauer, Lettenbichler und Oberlechner bereits zu diesem
Zeitpunkt nicht fix zusagen konnten. Am Samstagmorgen vor der Abfahrt Richtung
St. Gallen erhielt Mannschaftführer Feller von den (fix eingeplanten) Spielern
Pfister und Mory eine kurzfristige Absage.
Hanspeter
Feller stand somit einerseits wieder einmal vor einem großen „Personalproblem",
andrerseits wollte er aber dem Veranstalter nicht absagen, weil er aus eigener
Erfahrung weiß, wie ungut eine Absage in letzter Minute sich auf den gesamten
Turnierverlauf auswirkt. Er sandte daher um 6.30 Uhr an Obmann Toni Brandl
einen telefonischen Hilferuf, den dieser erhörte. Als der Mannschaftsbus um
7.20 Uhr vor seiner Tür stand, war auch Toni Brandl bereits abfahrts- und
kampfbereit.
Die
Mannschaft der TU-Schwaz stellte sich somit mit Hanspeter Feller, „Jos" Josef
Sandbichler, Hans Margreiter, Andrea Breuer und Toni Brandl - also vermeintlich
um einiges zu schwach - diesem hochkarätig besetzten Jubiläumsturnier mit elf
Mannschaften aus der Schweiz (Sursee, Olten, St.Gallen, Thurgau), aus
Deutschland (Ravensburg, Holleben, Wohlen, Neubieberg) und aus Österreich (St.
Pölten, Bludenz, TU-Schwaz).
Die
Vorrunden wurden in zwei Gruppen gespielt, und es musste Jeder gegen Jeden
einmal antreten, wobei die Tiroler die Vorrunde ohne Punkteverluste
überstanden..
Das Spiel
in der Finalrunde (Sieger der Gruppe A TU-Schwaz gegen den Zweiten der Gruppe B
Sursee haben die Spieler der TUS irgendwie total ,,verkorkst", es wurden viele
Eigenfehler gemacht und auch etliche Fehlentscheidungen des Schiedsrichters
wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus.
St. Pölten
(Sieger Gruppe B) musste in der Finalrunde gegen den 2. der Gruppe A
(Ravensburg) antreten und ging aus diesem Spiel als Sieger hervor.
Für die
Tiroler ging es nun noch um einen Stockerlplatz. Nach einer Verlängerung von 2
x 2 Minuten konnte die „Feller-Mannschaft" das Ruder noch einmal „herumreißen"
und den 3. Platz absichern.
Obwohl
Mannschaftsführer Feller ein wenig enttäuscht war, da man von sieben Spielen
nur ein einziges verlor, und die Siegermannschaft St. Pölten kein Spiel
(bei sechs Spielen) verlor, konnte die Mannschaft TU Schwaz vollauf mit dem
Ergebnis zufrieden sein - so ersatzgeschwächt wie man angetreten war.
Alles in
allem gab es bei einem guten Abendessen in Gossau doch noch genug Grund zum
Feiern der Tiroler mit der St. Pöltner Mannschaft, da zum Österreichischen Doppelsieg
nur ein kleines Quäntchen Glück fehlte, das diesmal den Tirolern versagt blieb.
Ergebnisse:
1.
St. Pölten (A)
2.
Sursee (CH)
3.
TU-Schwaz (A)
4. Ravensburg (D)
5. Olten (CH)
6. Holleben (D)
7. Wohlen (D)
8. 8.
St.Gallen (CH)
9.
Bludenz (A)
10.
Neubieberg (D)
11. Thurgau (D)
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