Seilrennen in Hochfügen
Bei strahlendem Sonnenschein und
ausgezeichneten Pistenverhältnissen fand am 18. April das legendäre Seilrennen
in Hochfügen statt, bei dem auch heuer wieder die beiden „Seilrennen-Haudegen“
Feller und Pletzenauer von der TUS – Sektion Behindertensport – gemeinsam mit
der Kelchsauer Nachwuchsrennläuferin Eva-Maria Kirchmair teilnahmen.
Insgesamt standen 36 Mannschaften mit je drei
Rennläufern am Start, vier Mannschaften kamen nicht ins Ziel und vier wurden
disqualifiziert, sodass letztlich 28 Mannschaften gewertet wurden. Allein an
der hohen Ausfallquote ist ersichtlich, dass es nicht einfach ist, zu dritt an
einem Seil durch die RTL-Tore zu fahren, und das auch noch richtig und schnell.
Es gibt beim Seilrennen übrigens keine Behindertenklasse.
Die TUS-Mannschaft startete mit Nummer 2 unmittelbar
hinter der „Nostalgiemannschaft“.
Das Team Feller Hanspeter, Pletzenauer Josef und
Kirchmair Eva-Maria wurde im Ziel natürlich mit einem Riesenapplaus bedacht,
der sich bei der Siegerehrung noch steigerte.
Dass die TUS-Mannschaf den 15. Platz belegen konnte,
zeugt von einer rasanten Fahrt ohne wesentliche Fehler. Bedenkt man zusätzlich,
dass Hanspeter Feller am Vortag eine hindernisreiche Fahrt (Bus gab in Imst
seinen Geist auf) nach St. Gallen zu einem Sitzballturnier hinter sich brachte,
mit seiner arg ersatzgeschwächten Mannschaft Turniersieger wurde und dann erst
am frühen Morgen mit dem Zug heimkam, so kann dieser 15. Platz eigentlich nicht
hoch genug eingeschätzt werden.
Obmann Brandl war nicht nur aufgrund der Begeisterung
der Zuschauer über die Leistung dieses Teams zu Tränen gerührt, er konnte es
kaum fassen, wie großzügig die Bergbahnen Gutscheine für Essen und Getränke an
das TUS-Team verteilte.
Dem gesamten Team der Bergbahnen Hochfügen sei an
dieser Stelle herzlich gedankt für die Großzügigkeit und die stets nette
Zuvorkommenheit gegenüber den Sportlern.
Das Team Kelchsau belegte hinter dem WSV-Buch den
zweiten Platz.
Es muss wohl nicht extra betont werden, dass
anschließend mit den Kelchsauern kräftig gefeiert wurde, was sich aber alle
auch redlich verdient haben.
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